Schlagwort: büdingen

Allgemein

Blütenfest – Frühling in der Pension Apfelstübchen

Liebe Gäste,

Ein chinesisches Sprichwort sagt “Im Frühling zählt jeder Tag, im Sommer jede Stunde.” Für wenige Tage im Frühling feiern wir in der Pension unser ganz persönliches ‚Magnolien-Blütenfest‘. Anbei ein paar Impressionen der Blütenexplosion, welche jedes Jahr zwischen März und April stattfindet. Ulrich hat die Magnolie 1964 mit 14 Jahren gepflanzt und es ist immer wie ein Wunder, wenn sie in voller Blüte steht! Wir haben bereits 5 Schubkarren mit Blütenblättern als Mulch unter die Johannis- und Himbeersträucher im Garten verteilt! Somit verwandelt sich das Frühlingswunder im Spätsommer in leckere Beeren-Marmelade. Ein Kreis schließt sich.

Als fest integriertes Familienmitglied, ist die Magnolie sogar Namensgeberin für eines unserer Zimmer. Vielleicht sind Sie im nächsten Jahr live dabei beim nächsten Blütenfest – vom „Magnolienzimmer“ haben Sie auf jeden Fall den besten Blütenblick. Ansonsten genießen Sie das Blütenwunder das Jahr über beim Apfelstübchen-Frühstück aus dem Marmeladenglas.

Liebe Grüße,
Eure Margit
magnolienbluete-pension-apfelstuebchen00014
Bitte folgen Sie uns:
Allgemein

Ferien in Büdingen, die märchenhafte Familienstadt mit Wasserschloss

Seit 10 Jahren zieht die Bonifatius Route in Hessen Pilger aus aller Welt in die Region rund um Büdingen an. Ob nun ‚Slow Tourism’, ‚Hape Kerkeling-Effekt’ oder Tradition, schon lange bedeutet Pilgern nicht mehr nur: Fragen des rechten Glaubens verdienen und erwerben. Allmählich folgen den bewegten Christen nämlich auch Menschen, die das spirituelle Reisen sportlich, als Herausforderung oder als ein „einfach mal den Kopf frei laufen“ sehen. Wichtig ist ihnen der Perspektivenwechsel. Das Leben einfacher sehen. Die Suche körperlich zu erleben. Einfach einmal auspowern. In der Stille mit sich allein sein und Fortschritte suchen und finden. Da fragt man sich. Was ist besser? Allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Der Weg ist allen gemeinsam. Alle kommen ans Ziel.

Neben den Pilgern, die eine Unterkunft in Büdingen und Umgebung suchen kommen auch Besucher die sich einfach nur nach Erholung in der Natur, abseits von Stadt, Hektik und dem beruflichem Alltag sehnen. Auch die Zahl dieser Art von Übernachtungsgästen wächst rasant. Denn unsere Region hat im Bereich Tourismus weitaus mehr zu bieten als nur den frequentierten Bonifatius Pilgerweg, der an unserem Gästehaus mit Fremdenzimmer in Düdelsheim vorbeiführt. Ist man erst einmal in Düdelsheim angekommen so wird aus der einen Übernachtung dann gerne auch ein längerer Aufenthalt. Neben Orten und Sehenswertem und Sehenswürdigkeiten auch genießen kann gibt es in unserem Beitrag auch so manch spannende Geschichte rund um Büdingen und seiner historischen Vergangenheit zu erzählen.

Büdingen gilt als vielseitig und lebendig aber auch als Ort des entspannten Lebensstils. Die historische Stadt aus dem Mittelalter in der Wetterau verfügt über ein großes Kulturangebot welches wir euch im Folgenden vorstellen wollen.

So lebt es sich in Büdingen

Gediegen und schick lebt es sich am Herrnberg, Pfaffenwald und am Hain. Hier residieren gutsituierte Familien mit Schulkindern sowie Paare. Büdingen ist ein beliebter Schulstandort. Bei einem Spaziergang am Hang und dem Waldrand im Nordosten der Stadt, oberhalb des Schlossparks, entdeckt man so manche schicke Stadtvilla mit Charme. In der angrenzenden Neu-, Vor- und Altstadt Büdingens hingegen wohnt man nicht, sondern kommt zu Besuch. Hier bestaunt man aufwendig sanierte Häuser aus dem Klassizismus und der Gründerzeit Büdingens, gepflasterte Straßen, die zum Schlendern einladen und kleine Oasen wie zum Beispiel den „Garten Kölsch“ (http://www.gartenkölsch.de/) der sich im alten „Hechtgraben“ der Stadtmauer befindet. Fachwerkbauten zieren die Häuserzeilen.

In der Vorstadt findet man zahlreiche Cafés und Restaurants. Besonders empfehlenswert ist das Café Venezia (http://venezia-buedingen.de/) welches die Büdinger und seine Besucher bereits seit über 20 Jahren mit italienischen Eisspezialitäten versorgt. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch die wohl beliebteste Bummelmeile der Stadt: Läuft man durch das Jerusalemer Tor, dem Wahrzeichen der Stadt, lohnt es sich einen Blick in die kleinen Boutiquen und Modelädchen zu werfen (http://paradiso-mode.de/). In entgegengesetzter Richtung bildet die Bahnhofstraße die Verlängerung zur Büdinger Vorstadt und bietet weitere Einkaufsmöglichkeiten.

Falls man bei den Einkaufsaktivitäten Appetit bekommt, lohnt sich ein Zwischenstopp im alten Café Rheingold, (http://www.ka-rheingold.de/) welches vor einigen Jahren von Kemal und Abi wieder zum Leben erweckt wurde. Die Speisekarte umfasst eine Reihe von türkischen Spezialitäten im Fladenbrot. Das Restaurant verfügt aber auch über ein täglich variierende Auswahl an Süßspeisen, Kuchen und Torten. Das K&A Rheingold ist wohl eines der beliebtesten Verabredungsorte von jungen Büdingern und trumpft außerdem mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten im Außenbereich.

Neueröffnet ist das Gasthaus Bleffe (www.bleffe.net/). Hier werden regionale Spezialitäten serviert. Die Schenke bewirtet seine Gäste mit Brezeln, Flammkuchen führt aber auch passend zu einem Bembel Apfelwein das hessische Original: „Handkäs mit Musik“ welches klassisch mit Brot und einer kräftig-würzigen Marinade aus Zwiebeln, Essig, Öl und Kümmel angerichtet wird. Den Handkäs ließ sich sicher auch Elvis Presley im Rahmen seines Wehrdienstes im Jahr 1958 im hessischen Friedberg schmecken und ist ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt in Hessen.

Über die Grenzen von Büdingen hinaus ist das Sandrosen Museum einen Besuch wert. Das Sandrosen Museum ist mit Lothar Keil, bestens persönlich als Direktor besetzt. Die Museumslandschaft ist vielseitig. Die Stadt Büdingen verfügt außerdem über das 50er Jahre Museum am Marktplatz (www.50er-jahre-museum.de/) sowie dem Heuson-Museum (www.geschichtsverein-buedingen.de), welche in jedem Fall zu besuchende Stationen einer historischen Reise durch die Stadt sein sollten.

Wer sich nach all den Sehenswürdigkeiten die Füße wund gelaufen hat und nun eine Auszeit für Körper, Geist und Gemüt benötigt, wirft einen Blick auf den Veranstaltungskalender des Kneippvereins Büdingen (www.kneippverein-buedingen.de/). Dieser leistet seinen Beitrag dazu dem Land Hessens als „Kurparadis Deutschlands“ seinen Namen alle Ehre zu machen. Umgeben von Natur und malerischer Landschaft lässt es sich im Kneipp Becken gut aushalten. Auch die Büdinger suchen hier in der Abgeschiedenheit des Waldes Erholung beim therapeutischen Planschen in der freien Natur.

Für sportliche Aktivitäten eignet sich im Sommer das renovierte Büdinger Freibad. Hier können im 50 Meter Becken entspannt Bahnen gezogen werden (www.stadt-buedingen.de/freibad-buedingen/aktuelles), Rutsche und Sprungturm von 10 m Höhe inklusive. Bei der schönen Liegewiese, der Kinderlandschaft und dem Beachvolleybald-Feld können sich auch die Jugendlichen vergnügen.

Die Landpartie im Schloss Büdingen

Im Herzen von Büdingen befindet sich das liebevoll restaurierte Schloss, welches Kulisse der alljährlich widerkehrenden Landpartie (http://www.landpartie-schloss-buedingen.de/) mit ihren zigtausenden Besuchern ist. Von Donnerstag bis Sonntag finden sich die Aussteller des Gartenfestivals am zweiten Septemberwochenende des Jahres im Büdinger Schlosshof zusammen. Auch wir beherbergen hier jährlich Teilnehmer und Besucher der Messe in unserer Unterkunft im nahegelegenen Düdelsheim. Neben dem Gastgeber Fürst zu Ysenburg persönlich, sind Mechthild und Arno Wilke vom „Designers House“ (www.designers-house.de/) die beiden Köpfe und damit Hauptorganisatoren diesen Schauspiels im mittelalterlich romantischem Schloss.

Bildquelle: Flickr / Bildautor: Infinite Ache © Bestimmte Rechte vorbehalten 

Bitte folgen Sie uns:
buedingen-kerzenmacher-mittelalterfest Büdingen

Mittelalterfest in Büdingen 2015

Das Apfelstübchen empfiehlt…

Gaukler, Burgfräuleins und Zünfte kann man vom 10. bis 12. Juli 2015 im märchenhaften Ambiente auf dem Mittelalterfest in Büdingen bewundern. Der Mittelaltermarkt in Büdingen findet nur alle zwei Jahre statt und zieht die Besucher immer wieder durch Schwertkämpfe, Vagantenmusik, Hexen in den Bann des rauhen Mittelalters.

Höhepunkte des Mittelaltermarktes sind die Musikanten, Tänzer und Schwertkämpfe im Hirschgraben, die Handwerkskünste im Fürstenhof sowie das Lager für kleine Ritter, Prinzen uns Prinzessinen am Lohsteg mit vielerlei Kinderprogramm. Außerdem gibt es überall in den Gassen und auf dem Marktplatz in der Altstadt etwas zu sehen. Wir freuen uns drauf!
Sommerliche Grüße, das Apfelstübchen

Link zum Programm |
Link zur Website des Mittelalterfestes |

Bildquelle: Flickr / Bildautor: Peter Drach © Bestimmte Rechte vorbehalten

 

Bitte folgen Sie uns:
Büdingen

Die Historie der Stadt Büdingen

Büdingen liegt in der Region Rhein-Main 40 km entfernt von Frankfurt am Main.

Die Stadt Büdingen ist eingebettet im Seemenbachtal in den Ausläufern des Vogelsberges, des größten erloschen Vulkan Europas. Der Büdinger Wald gehört zu den größten Waldgebieten Hessens und bietet mit der abwechslungsreichen Landschaft einen Erholungsraum mit Entdeckungsmöglichkeiten in geschichtliche Epochen. Seine Schaffung verdankt Büdingen Kaiser Friedrich Barbarossa, der Büdingen als Burg mit der Kaiserpfalz Gelnhausen gegründet hat.
Die Staufer erbauten im 12. Jahrhundert einen Burgfried und einen Rundbau. Der Ausbau mit Erweiterung zu einer Schlossanlage erfolgte im 15. Jahrhundert. Wesentliche Elemente der Bauaktivitäten erfolgen in der Renaissance und können als Erker, Tore und Wandmalereien erkannt werden.

Die Historische Stadt ist dem Schloss in westlicher Richtung vorgelagert und mit einer vollständigen Stadtmauer mit drei Toren und 14 Türmen aus Sandstein umgeben. Die Stadteingänge über das Jerusalmer Tor und die Mühltorbrücke bilden die Hauptzugänge in das verzweigte Straßennetz einer mittelalterlichen Stadt. Große Plätze bilden die Bühne für die stattlichen Bürgerhäuser und Straßenzeilen in hessisch-fränkischem Fachwerkbau. Große Steinhäuser wie der Stadtgasthof „Zum Schwanen“, das Steinerne Haus, das Rathaus bilden zusammen mit der Marienkirche das Zentrum. Die roten Sandsteine und das Holz der Eichen zeugen von der Verbindung in die Umgebung zu den nahen Wäldern und Steinbrüchen. Das Schloss wird von dem Fürst zu Ysenburg bewohnt. In der historischen Stadt wird von den Büdingern über Generationen hinweg gelebt und es bilden sich ständig neue Nachbarschaften aus Jung und Alt. Handwerker, Einzelhandel und Gastronomie gehören ebenso dazu wie die Autos. Alles hat seinen Platz. Eine Zukunft ist der Vergangenheit gesichert und die Besucher können an dieser malerischen Welt teilhaben.

Beitragsbild von Flickr / Bildautor: Infinite Ache © Bestimmte Rechte vorbehalten 

Bitte folgen Sie uns:
Düdelsheim

Ihre Unterkunft in Düdelsheim

Fachwerkhofreite an der Bonifatiusroute

Das fahrrad- und mopedfreundliche Gästehaus Apfelstübchen liegt im historischen Ortskern von Düdelsheim direkt an der Bonifatiusroute.

Gerne teilen wir mit Ihnen wie die Idee aus einer Hofreite mit Apfelhistorie ein Gästehaus zu verwandeln entsprossen ist

Denn noch vor einigen Jahren war ‚Bei der Kirche 6‘ schlicht das lebendige zu Hause der sechsköpfigen Familie Borst. Damals lebten Margit und Ulrich Borst die Hauptakteure in unserer kurzen Erzählung zusammen mit Ihren vier Töchtern zusammen im ausgebauten Wohnhaus der Hofreite. Margit ist hauswirtschaftlich versiert, kulinarisch wissbegierig und eng verbunden mit den lokalen Bräuchen, vor Allem mit der traditionellen lokalen Küche – hatte bereits seit Jugendjahren den Traum ein Gästehaus zu leiten einer Herberge eine einzigartige Atmosphäre zu verleihen. Ihr zur Seite steht Ulrich leidenschaftlicher Kultur- und Naturführer in der Region mit einem Hang zum Nutzgärtnern, Rolling Stones und der Keltenhistorie. Neben Ihren beruflichen Tätigkeiten kümmern sie sich gemeinsam um mehrere Streuobstwiesen, welche schon seit Jahrzehnten im Familienbesitz sind und erwirtschaften eine Apfelernte mit einem Ertrag von ca. 200 Litern Apfelsaft pro Jahr für den Eigenverbrauch.

Ulrich beschreibt aus seinen Erinnerungen:

Am 14. Juli 2004 fand die Erstbegehung der Bonifatiusroute statt. Damals machte sich eine große Pilgergruppe von Mainz nach Fulda auf den Weg. Anlass war die Wiederkehr der Überführung des Leibs des kirchlichen Würdenträgers. Zur Erinnerung wurde ein Pilgerzug gebildet, der die historische Strecke von Mainz bis nach Fulda 180 km in Etappen zurücklegte. Auch Düdelsheim erfreute sich reger Teilnahme dieses Ereignisses, denn Düdelsheim war eine der Übernachtungsstationen des Pilgerzugs. Es war vorgesehen, dass die Teilnehmer in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Turnhalle übernachten. Auf dem Rückweg von dem Empfang traf ich auf dem Kirchplatz auf eine einsame Pilgerin. Ich dachte sie hätte den Anschluss verloren. Sie hatte aber keinen Platz mehr in dem Lager gefunden es war alles belegt. Ich bot ihr meine Hilfe an und lud sie ein, bei uns in einem leerstehendem Zimmer zu übernachten. Die Pilgerin nahm mein Angebot an und damit war die erste Übernachtung einer Pilgerin in unserem Hause erfolgt.

Der Gedanke, unsere Tür auch anderen Pilgern für unsere Herberge zu öffnen, bereitete meiner Frau und mir viel Freude. Vielleicht war das Ereignis des Überraschungs-Übernachtungsgastes sogar ein kleiner Anstubser für uns Margit’s Lebenstraum zu verwirklichen.

Mit der Zeit sind die Töchter alle ausgeflogen und wir haben nun die Möglichkeit mehrere gemütliche Gästezimmer anzubieten. Inzwischen sind bei uns viele Reisende eingekehrt und es haben sich sehr viele angenehme, interkulturelle und hier und da sogar freundschaftliche Begegnungen ergeben.

Bitte folgen Sie uns:
Düdelsheim

Düdelsheim, der zweitgrößte Stadtteil Büdingens

Büdingen und seine umliegenden Ortschaften

Düdelsheim, „Dilsemer Windmächer“ und Määrt

„Däi Beuringer konne kaan Märt haale, wann mir Dilsemer näit komme.“ Das 7 km entfernte Düdelsheim, wird von seinen Einwohnern und den Leuten im Umkreis auch liebevoll „Dilsem“ genannt. Düdelsheim, für manche ist es einfach nur der größte Stadtteil Büdingens, für andere eine märchenhaften Kulisse eines Naturspektakels vor unserer Ära.

Die Zeit als der Vogelsberg noch aktiv war und Magma aus der Erdkruste spuckte war die Geburtsstunde der Düdelsheimer „Steinern“ eine Jahrmillionen alte Basaltformation. Das „Tintenfass“ der größte der Basaltsäulen auf der Kuppe des ehemaligen Weinbergs Düdelsheim ist unter Einheimischen ein beliebtes Ziel für Sommerspaziergänge im Grünen bekannt. Über Streuobstwiesen führen die Pfade zu den Steinern. Die Wege gehen vorbei an idyllichen Friedhöfen der jüdischen Gemeinde und sind über einen steilen, aber getreppten Weg erreichbar. Die Verbindung führt über den Mönchspfad und dem Fundort des merowingischen Frauengrabs. Die Fundstücke sind in dem Heusonmuseum ausgestellt. Es duftet nach Wald, da ist eine Bank zum Verschnaufen und ein Sonnenuntergang mit herrlichem Blick über die Wetterau und die Täler der umliegenden bewaldeten Höhen… Entspannung pur! Der Magen knurrt und heimlich freut man sich schon auf die Brotzeit und sein warmes Bett im Apfelstübchen.

Bitte folgen Sie uns:
Google+
http://apfelstuebchen.de/tag/buedingen/">
Facebook
e-Mail
INSTAGRAM